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Digital Assessment Insights 01/2026

Einsatz psychometrischer Tests und Fragebögen im HR-Management: 10 Praxistipps

Viele Unternehmen und Verwaltungen setzen digitale psychometrische Tests und Fragebögen ein, um Bewerber auszuwählen, Kompetenzen und Potenziale von Mitarbeitern, Führungskräften oder Klienten zu analysieren und zu entwickeln, oder auch um Arbeitstätigkeiten und Organisationsmerkmale sowie deren Wirkungen zu untersuchen. Einsteiger wie auch manche Anwender stehen jedoch vor gewissen Herausforderungen. Diese Praxistipps bieten Hinweise und Lösungen hierzu.

Hinweis: Dieser Artikel ist der erste Teil einer Reihe von 12 Newsblog-Artikeln von Februar bis Juli 2026 mit Praxistipps zur Eignungsdiagnostik, zum digitalen Assessment und zu psychometrischen Tests und Fragebögen für das HR-Management. Der zweite Artikel zur Künstlichen Intelligenz in der Eignungsdiagnostik und Personalauswahl erscheint am 25.02.2026. Alle weiteren Termine und Themen am Schluss.

Übersicht

Psychometrische Tests und Fragebögen sind psychologisch-diagnostische Verfahren, die nach festgelegten Anforderungen an psychologische Messinstrumente entwickelt werden und bestimmte Gütekriterien erfüllen – welche die Qualität dieser Verfahren und weitere wichtige Kriterien zeigen (vgl. DIN 33430 und Tipp 4).

Digitale psychometrische Tests und Befragungen im HR-Management liefern neue Daten und Ergebnisse, und ergänzen damit andere Beurteilungsinstrumente für psychologische Merkmale, wie: Dokumentenanalyse, Interviews sowie systematische Verhaltensbeobachtungen in bestimmten Situationen (z.B. Probearbeitstage, Übungen im Assessment-Center oder Arbeitstätigkeiten).

Einsteiger und potenzielle Anwender in der Nutzung dieser Instrumente stehen jedoch vor einigen Herausforderungen, die vor allem fachlicher, technischer und rechtlicher Art sind.

Mein Beitrag liefert Ihnen zehn Praxistipps, die Ihren Einstieg in psychometrische Tests und Fragebögen für das HR-Management erleichtern. Sie sind bereits Anwender? Dann finden Sie ebenfalls einige interessante Informationen, die Ihnen helfen, Ihre Arbeit weiter zu verbessern!

1️⃣ Klären Sie, bei welcher Aufgabe Ihnen psychometrische Tests und Fragebögen helfen sollen.

2️⃣ Klären Sie, welche psychologischen Merkmalen Sie messen möchten – Und wie Tests oder Fragebögen bestehende Verfahren ergänzen.

3️⃣ Bestimmen Sie die Zielgruppen, bei denen diese Verfahren eingesetzt werden sollen.

4️⃣ Informieren Sie sich über die DIN 33430.

5️⃣ Erweitern und vertiefen Sie Ihre Kenntnisse in Eignungsdiagnostik sowie psychometrischen Tests und Fragebögen.

7️⃣ Klären Sie die technischen Bedingungen.

8️⃣ Holen Sie sich Unterstützung.

9️⃣ Achten Sie bei der Auswahl von Testsystemen, Anbietern und Dienstleistern auf bestimmte Faktoren.

🔟 Lesen Sie diesen Leitfaden.

Hinweis 1: Lesen Sie (und liken bei Gefallen) auch meinen dazugehörigen LinkedIn-Post mit seiner Einführung über die Verbreitung psychometrischer Tests und Fragebögen in Deutschland.

Hinweis 2: Umfassende Inhalte zu jedem dieser Praxistipps für interessierte HR-Professionals und andere Personen finden Sie nachfolgend. Diese sind vor automatischen Webcrawlern, Bots und KI-Agenten sowie unerlaubtem Textmining durch eine E-Mail-Verifizierung geschützt. Die Freigabe hakt? Dann kontaktieren Sie mich per Formular oder E-Mail, und ich sende Ihnen so bald wie möglich den Zugang. Wichtig: Das Fazit am Artikelende sowie die weiteren Themen und Termine dieser Artikelserie sind nicht geschützt.

Tipp 1: Klären Sie, bei welcher Aufgabe Ihnen psychometrische Tests und Fragebögen helfen sollen.

Diese Instrumente können, wie bereits angesprochen, für verschiedene Ziele im HR-Management eingesetzt werden. Klären Sie, bei welcher HR-Aufgabe psychometrische Tests eingesetzt werden sollen:

  • Möchten Sie Ihr Recruiting und die Bewerberauswahl verbessern? Die Passung zwischen Job und Person erhöhen?
  • Möchten Sie Kompetenzen und Potenziale von Mitarbeitern, Führungskräften, Teams oder Klienten in einer Beratung ermitteln und entwickeln? Und ggf. Fortschritte evaluieren?
  • Oder möchten Sie Arbeitstätigkeiten und Organisationsmerkmale analysieren, um z.B. ein Anforderungsprofil zu erstellen, psychische Arbeitsbelastungen und Gefährdungen erkennen, oder die Arbeits-, Führungs- und Organisationskultur besser zu gestalten?

Jede dieser Situationen profitiert vom Einsatz psychometrischer Tests und Fragebögen, die als Messinstrumente besonders objektiv, realiabel (zuverlässig) und valide sind (Hauptgütekriterien), und auch weitere, sogenannte Nebengütekriterien, wie Wirtschaftlichkeit, Fairness und Akzeptanz, erfüllen. Doch nicht jedes Verfahren ist für jedes Ziel, jeden Merkmalsbereich und jede Zielgruppe entwickelt wurden, was uns zu Tipp 2 und 3 führt.

Inhalt geschützt!

Dieser Unternehmensinhalt ist vor automatischem Textmining und unbefugter Verwendung durch KI-Agenten, Webcrawler und Bots geschützt. Sie erhalten jedoch als Interessent einfach Zugriff per Name und E-Mail-Adresse, die Sie bitte anschließend verifizieren. Diese verbeiben ausschließlich in den Händen von Stefan Klemens! Sie können von ihm zur Ansprache potenzieller Kunden genutzt werden, an die sich dieser Inhalt hauptsächlich richtet.

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Tipp 2: Klären Sie, welche psychologischen Merkmalen Sie messen möchten – Und wie Tests bestehende Verfahren ergänzen.

Möchten Sie die Kompetenzen und Potenziale von Personen zu einer bestimmen Stelle oder Position ermitteln, die sich auf die allgemeine oder spezielle Persönlichkeitseigenschaften beziehen? Stehen die kognitive Leistungsfähigkeit oder die Führungskompetenzen im Fokus? Oder interessieren Sie sich für besondere Merkmale wie das Potenzial für Unternehmensgründung und Selbstständigkeit?

Sollen psychologische Arbeitsanforderungen und Führungs- und Organisationsmerkmale erhoben werden, und / oder deren Wirkungen auf die psychische Beanspruchung, die Arbeitsmotivation, die Arbeitszufriedenheit, das Commitment oder auf arbeitsbedingte Erkrankungen wie chronischer Stress und Burnout?

Möchten Sie bestehende Verfahren wie Interviews oder Verhaltensbeobachtung mit psychometrischen Tests erweitern, kombinieren und / oder vielleicht den finanzellen und personenbezogenen Aufwand reduzieren durch eine bessere Vorauswahl? Oder möchten Sie die Ergebnisse von Tests für Fragen in Interviewy oder Entwicklungsgesprächen nutzen?

Natürlich können Sie bei Bedarf auch zwei oder mehr psychologische Merkmale aus verschiedenen Bereichen innerhalb eines Online-Assessments in einer so genannten Testbatterie kombinieren.

Clever ist beispielsweise ist die Kombination der Messung von (1) Persönlichkeitseigenschaften und der kognitiven Leistungsfähigkeit oder von (2) Arbeitsanforderungen und deren Wirkungen auf die psychische Beanspruchung, die Arbeitszufriedenheit oder das Commitment.

Im ersten Fall, weil beide Merkmalsbereiche einer Person unterschiedlich und eigenständig zum Berufs- und Unternehmenserfolg beitragen. Denn für die optimale Passung zwischen einer Arbeitstätigkeit und einer Person bedarf es die laut Anforderungsprofil entsprechenden persönlichkeits- und leistungsbezogenen Kompetenzen und Potenziale.

Im zweiten Fall, weil Sie sowohl Ansatzpunkte haben, um Arbeitstätigkeiten besser zu gestalten, und gleichzeitig sehen, wie die aktuellen Arbeits- und Organisationsbedingungen sich auf Ihre Beschäftigten auswirken. Beispielsweise um Fehlzeiten und Fluktuation zu senken, die teilweise durch negative Faktoren in der Arbeit verursacht werden, wie Praxiserfahrungen, arbeitswissenschaftliche Modelle und Forschungsergebnisse zeigen.

Tipp 3: Bestimmen Sie die Zielgruppen bei denen psychometrische Tests oder Fragebögen eingesetzt werden sollen.

Psychometrische Tests und Fragebögen im HR-Management unterscheiden sich grundsätzlich nicht nur darin, wie breit oder tief bzw. allgemein oder spezifisch diese einen bestimmten psychologischen Merkmalsbereich bzw. eine bestimmtes Merkmal messen, sondern teilweise auch bezüglich ihrer Zielgruppen.

Wenn gleich viele dieser Verfahren bei unterschiedlichen beruflichen Zielgruppen eingesetzt werden können, gibt es bestimmte Verfahren, die ausdrücklich oder eher für eine der folgenden Gruppen entwickelt wurden: Führungskräfte, Nachwuchsführungskräfte, Ausbildungsplatzbewerber, Beschäftigte, Selbstständige, Vertriebler, Hochschulabsolventen oder Menschen mit keinen oder geringen Deutschkenntnissen.

Tipp 4: Informieren Sie sich über die DIN 33430.

Sie kennen die Aufgabe, die Merkmale und die Zielgruppen, bei denen psychometrische Tests oder Fragebögen eingesetzt werden sollen. Sehr gut! Damit haben Sie bereits sehr konkrete Vorstellungen hinsichtlich des Einsatzes dieser interessanten Instrumente, um ihren Beurteilungsprozessen im HR-Management einen Qualitätsschub zu verleihen.

Jetzt (auch bereits vorher sinnvoll) lege ich Ihnen ans Herz, sich über die DIN 33430 zu informieren: Diese Norm enthält Anforderungen an berufsbezogene Eignungsdiagnostik, und sie hat sich seit ihrer erstmaligen Publikation 2002 in Deutschland etabliert (in Österreich und der Schweiz gibt es eine vergleichbare Norm; international mit der ISO 10667 einen ähnlichen, jedoch etwas abweichenden Standard).

Die DIN 33430 beschreibt Qualitätskriterien und -standards und bezieht sich auf alle Situationen, in denen die Eignung und das Potenzial einer Person beurteilt wird. Sie ist jedoch keine Produkt-, sondern eine Dienstleistungsnorm, die sowohl Aussagen über (a) die Qualifikation der Beteiligten, (b) die gebotenen Instrumente als auch (c) die notwendigen Prozesse trifft. Sie finden in der DIN 33430 auch die gebotenen Verfahren, die zur Eignungsbeurteilung verwendet werden können, wie psychometrische Tests und Fragebögen.

Informieren Sie sich über die DIN 33430 durch eine Internetrecherche, ein Fachbuch (siehe auch Tipp 5) und natürlich den Normtext selbst, erhältlich bei DIN Media (früher Beuth-Verlag) oder kostenfrei einsehbar über bestimmte Datenbanken und Auslegestellen bzw. Normen-Infopoints, z.B. Hochschulen oder IHK (Beispiele: Hochschule Düsseldorf, Hochschulbibliothek, Verein Deutscher Ingenieure).

Starten Sie heute mit »DIN SCREEN 4 – Checkliste zur Kontrolle und Optimierung der Qualität berufsbezogener Eignungsdiagnostik nach DIN 33430« von Martin Kersting (2025), die Sie hier kostenfrei herunterladen können (86 Seiten). Hinweis: Martin Kersting ist einer der renommiertesten Experten für Eignungsdiagnostik in Deutschland, und u.a. nach verschiedene Praxistätigkeiten heute Professor für Psychologische Diagnostik an der Universität Gießen.

Hier noch ein Verweis auf eine weitere relevante Norm: Planen Sie den Einsatz psychometrischer Fragebögen zur psychologischen Arbeitsanalyse und zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen bei der Arbeit nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes, informieren Sie sich über die DIN EN ISO 10075 (siehe auch auch Tipp 6).

Tipp 5: Erweitern und vertiefen Sie Ihre Kenntnisse in Eignungsdiagnostik sowie psychometrischen Tests und Fragebögen.

Nun ist es angebracht, sich tiefer mit den Grundlagen und Standards beruflicher Eignungsdiagnostik und der DIN 33430, seiner Instrumente und Prozesse zu beschäftigen – sofern Sie hierfür ausreichend Ressourcen verfügen und keine externe Unterstützung suchen oder benötigen. Dies kann auf mehreren Wegen erfolgen:

  • Fachbücher
  • Videos und Podcasts
  • Weiterbildungen
  • Bachelor-Studium der Wirtschaftspsychologie?

Fachbücher

  • Standards der Personaldiagnostik von Uwe Peter Kanning (2019, 2. Auflage): Ein ausführliches (Nachschlage-)Werk mit fast 800 Seiten.
  • Alternativ, kürzer mit 248 Seiten und aktueller: Eignungsdiagnostik: Qualifizierte Personalentscheidungen nach DIN 33430 (inkl. KI in der Personalauswahl, DIN SPEC 91426 zum Videointerview, ISO 10667) von Harald Ackerschott, Norbert Siegfried Gantner und Günter Schmitt (2023).
  • Ebenfalls sollte in Ihre Auswahl kommen das Fachbuch des Diagnostik- und Teskuratorium (Hrsg., 2018): Personalauswahl kompetent gestalten: Grundlagen und Praxis der Eignungsdiagnostik nach DIN 33430 mit 263 Seiten.

Weitere Fachbücher bieten sich an zu speziellen und / oder aktuellen Themen wie Diagnostik für Führungspositionen bzw. Management-Diagnostik, digitale Personalauswahl und KI-gestützter Eignungsdiagnostik, Gamification, Persönlichkeitstests oder Leistungstests. Hier gibt es einige wichtige, aktuelle und bald erscheinende Werke von Autoren oder Co-Autoren wie Uwe Peter Kanning, Klaus P. Stulle, Rüdiger Hossiep und Markus Langer, deren Lektüre lohnt!

Und: Schauen Sie sich auch den Ethik Check KI an: Die Richtlinien für den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz und weiteren digitalen Technologien in der Personalarbeit als Checkliste, die hier als PDF verfügbar ist (20 Seiten).

Videos und Podcasts

Weitere Optionen, um seine Kenntnisse über Eignungsdiagnostik und psychometrische Tests zu erweitern, sind Videos und Podcasts. Beispielsweise die Reihe 15 Minuten Wirtschaftspsychologie von und mit Uwe Peter Kanning auf YouTube. Folge 106 informiert beispielsweise zu Situational Judgment Tests – spannende und sehr praxisbezogene Ergänzungen zu klassischen Tests!

Auf der Videoplattform von Google finden Sie auch weitere Videos renommierter Wirtschaftspsychologen und Eignungsdiagnostikern wie Rüdiger Hossiep (Co-Autor des BIP) oder, wie bereits oben genannt, Martin Kersting (humorvoll und fachlich: Sein Beitrag zur Eignungsdiagnostik beim Science Slam 2024 Marburg).

Zwei Beispiele für Podcasts ist dieser mit Fachmann und DIN-Mitinitiator Harald Ackerschott, und dieser mit einem Praxisbeispiel für Eignungsdiagnostik beim Unternehmen Rossmann. Ein wichtiger Akteur ist auch Jo Diercks, der Ihnen bei einer Recherche begegnen wird.

Weiterbildungen

Sie suchen nach einer Weiterbildung zur Eignungsdiagnostik und zur DIN 33430? Hierzu stehen Ihnen spezielle Qualifizierungsangebote zur Verfügung, die mit einer Prüfung und ggf. einer Personen-Lizenz zur Eignungsdiagnostik abschließen: Beispielsweise von der Deutsche Psychologen Akademie.

Oft weniger brauchbar sind Seminare und Qualifizierungen zu einzelnen Verfahren (meist zur Persönlichkeit) einzelner Anbieter, deren psychometrische Qualität recht unterschiedlich ausfällt. Hier gilt es sehr genau zu prüfen, ob das Verfahren und die Lizenzierungsseminare wirklich ihr Geld wert sind und zu den gewünschten Zielen passen. Bewertungsmaßstab ist wieder die DIN 33430 sowie die eignungsdiagnostische Verortung und Qualifikation des Anbieters, die von nicht vorhanden bis ausgezeichnet reichen kann.

Bachelor-Studium Wirtschaftspsychologie?

Streben Sie vielleicht sogar nach umfassenden Wissen und noch fundierteren Kenntnissen? Dann ist vielleicht ein Bachelor-Studium der Wirtschaftspsychologie etwas für Sie, welches Sie nebenberuflich an einer Fern- oder Fachhochschule absolvieren können.

Hier erlernen Sie nicht nur die Grundlagen und Anwendung der Eignungsdiagnostik, sondern natürlich weitere Methoden und Inhalte, wie psychologische Arbeitsanalyse und Organisationsdiagnostik, zentrale und relevante psychologische Theorien und Modelle sowie Wissen über psychologische Merkmale und deren Zusammenhänge. Und natürlich stehen Ihnen durch das Studium mehr, weitere und andere berufliche Möglichkeiten offen!

Dies mag zwar nur für wenige Leser:innen der richtige Weg sein, sollte jedoch in dieser Liste nicht fehlen.

Tipp 6: Klären Sie die rechtlichen Bedingungen für den Einsatz psychometrischer Tests und Fragebögen in Ihrem Unternehmen mit den relevanten Personen.

Der Einsatz psychometrischer Tests und Fragebögen in Unternehmen berührt einer Reihe rechtlicher Fragen, die Berücksichtigung relevanter rechtlicher Bedingungen und die Kommunikation mit relevanten Personengruppen und Personen.

Nicht nur innerhalb der HR-Abteilung, sondern vor allem auch außerhalb, wie der Geschäftsleitung, dem Datenschutzbeauftragen, dem Betriebs- oder Personalrat, dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement bzw. dem Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Informieren Sie sich über Datenschutz und Mitbestimmung, klären Sie über den Sinn, Zweck und die Vorteile psychometrischer Tests und Fragebögen auf, und holen Sie das Einverständnis der Betroffenen oder Zustimmungspflichtigen ein.

Formulieren Sie passende Erklärungen, denen die Bearbeiter vor Durchführung zustimmen sollen, und ggf. eine Betriebsvereinbarung. Holen Sie sich ggf. rechliche Unterstützung, wenn Sie oder in Ihrer HR-Abteilung nicht über entsprechende Kompetenzen verfügen.

Tipp 7: Klären Sie die technischen Bedingungen.

Digitale psychometrische Tests und Fragebögen werden in der Regel durch ein spezielles Testsystem eines externen Anbieters verwaltet, durchgeführt und ausgewertet. Einige Unternehmen bieten Ihnen eine Online-Plattform oder lokale Software an, in der Sie selbstständig Tests erwerben, vorgeben, automatisch auswerten und Berichte erstellen können.

Zudem können Sie Daten und Ergebnisse exportieren, in andere HR-Software-Systeme importieren oder direkt über ein API-Schnittstelle anbinden.

Ich empfehle hier immer, jemanden aus der IT-Abteilung mit ins Boot zu holen oder einen technisch versierten Mitarbeiter aus der HR-Abteilung, in der solche durch den verbreiteten Einsatz von HR-Software und People & HR-Analytics immer mehr werden.

Alternativ, wenn Sie sich nicht in ein solches Testsystem und die damit möglichen Tests einarbeiten wollen, können Sie auf den Service des Anbieters oder von spezialisierten Unternehmen zurückgreifen, die diese Aufgaben für Sie erledigen.

Tipp 8: Holen Sie sich Unterstützung.

Niemand kann alles – oder muss alles können! Gerade der HR-Bereich hat sich in den letzten 15 bis 20 Jahren deutlich verändert. Neben starken technologischen, digitalen und datengetriebenen Entwicklungen mit vielen HR-Software-Anbietern, mit Cloud-Lösungen, mit People- und HR-Analytics und natürlich auch mit Künstlicher Intelligenz, verändert sich auch die Rolle der HRM: Statt Verwaltung von HR-Daten und Mitarbeitern hin zu Business-Partnerschaft, Effizienz und Employee Experience über den gesamten Lebenszyklus eines Mitarbeiters mit seinen vielfältigen Aufgaben. Hinzu kommen Hindernisse wie Budgetkürzungen und weniger Personen im HR-Bereich.

An dieser Stelle macht es Sinn (wenn nicht bereits zuvor) darüber nachzudenken, ob nicht ein externer Dienstleister mit spezieller Expertise viele Aufgaben beim Einsatz psychometrischer Tests und Fragebögen abnehmen kann, um einen zuverlässigen, schnellen und qualitativ hochwertigen Prozess zu gewährleisten.

Wie die Eigenentwicklung von Tests häufig viel Geld und Zeit kosten, ist auch die Unterstützung bei der Auswahl, Durchführung und Auswertung psychometrischer Tests und Fragebögen bis hin zu individuellen Rückmeldungen oft kostengünstiger und qualitativ besser, als die alleinige interne Beschäftigung mit diesen relativ komplexen Verfahren.

Tipp 9: Achten Sie bei der Auswahl von Testsystemen, Anbietern und Dienstleistern auf bestimmte Faktoren.

Möchten Sie psychometrische Tests und Fragebogen einsetzen und externe Unterstützung in Anspruch nehmen, dann stellt sich Ihnen die Frage nach der Auswahl passender Testsysteme, Anbieter und Dienstleister. Welche Kriterien sollen Sie hierzu heranziehen?

Neben der oben erwähnten DIN 33430 zur Prüfung der Qualifikation der Beteiligten und der eingesetzten Verfahren und Prozesse, helfen Ihnen folgende Auswahlkriterien in Bezug auf die Prüfung der Komptenzen: Einschlägige Kenntnisse und Erfahrungen in Eignungsdiagnostik durch formale Qualifikationen (Wirtschaftspsychologe, Diplom-Psychologe oder DIN-Lizenz), abgeschlossene Projekte und Referenzen, eigene Testentwicklungen, Publikationen, Interviews, Vorträge, Artikel und LinkedIn-Posts.

Ferner: Führen Sie Gespräche mit potenziellen Anbietern, erleben Sie eine Demonstration des Testsystems, probieren Sie Tests aus, lesen Sie Ergebnisberichte und lassen Sie sich diese vom Anbieter erklären. Und fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen oder etwas unklar bleibt.

Tipp 10: Lesen Sie einen Leitfaden.

Einen komprimierten Einstieg finden Sie auch in dem 50-seitigem Springer-Essential von Thomas Steiniger (2020): Der Einsatz von psychologischen Testverfahren in Unternehmen: Ein Leitfaden für Anwender und solche, die es werden wollen.

In acht kurzen Kapiteln erfahren Sie vieles, was Sie zum Thema wissen sollten. Ähnliche Hinweise finden Sie z.B. spezielle für psychometrische Persönlichkeits- und Leistungstest bei Hossiep & Mühlhaus (2015) und Schmidt-Atzert & Krumm (2009).

Fazit

Diese zehn Tipps enthalten viele wichtige Hinweise, um den Einsatz psychometrischer Tests und Fragebögen für das HR-Management zu planen und anzugehen. Sie sind jedoch weder abschließend, noch jeder für jede Situation und für jede Organisation in gleicher Weise relevant.

Unterschiede in der Planung und Umsetzung gibt es zwischen Großunternehmen, mittelständischen Unternehmen und Startups, zwischen Branchen und HR-Bereichen, zwischen Wirtschaft und Verwaltung.

Und auch dann, wenn bereits Erfahrungen mit psychometrischen Tests und Fragebögen vorliegen, also kein völlig neuer Einstieg ansteht. Doch auch hier können mittels dieser Praxistipps mögliche Missverständnisse in diesem relativ anspruchsvollem Gebiet ausgeräumt werden.

Besprechen und planen Sie daher bei Bedarf mit einem internen oder externen Experten, wie Sie am besten psychometrische Tests und Fragebögen für Ihre individuelle Herausforderung im HR-Management einsetzen können, welche Anbieter und Testsysteme für Sie passen und weitere relevante Punkte.

Viel Erfolg bei der Umsetzung der Tipps und ich freue mich, Sie ggf. kennen zu lernen!

Freundliche Grüße

Stefan Klemens

Gerne stehe ich Ihnen für ein unverbindliches Erstgespräch zur Verfügung: Vereinbaren Sie Ihren Termin mit mir telefonisch unter 0152 23591736, schreiben Sie mir eine Nachricht bzw. E-Mail oder buchen Sie einen Termin online.

Weitere Termine und Themen zu dieser Newsblog-Reihe

Wie zu Beginn geschrieben, hier nun die gesamte Liste zur 12-teiligen Reihe von wöchentlichen Newsblog-Artikeln von Februar bis Juli 2026 mit Praxistipps zur Eignungsdiagnostik, zum digitalen Assessment und zu psychometrischen Tests für das HR-Management.

05.02.2026: Teil 1: Einsatz psychometrischer Tests und Fragebögen im HR-Management: 10 Praxistipps |LinkedIn-Post

25.02.2026: Teil 2: Künstliche Intelligenz in der Eignungsdiagnostik und Personalauswahl – Praxistipps für HR-Professionals

12.03.2026: Teil 3: Potenziale messen für Startups und Unternehmensgründungen – Praxistipps für Banker, Förderer und Investoren

26.03.2026: Teil 4: Wie teste ich für Führungspositionen? Praxistipps zur Auswahl und Entwicklung

16.04.2026: Teil 5: New Work I Psychologische Arbeits- und Organisationsmerkmale messen, bewerten und gestalten – Tipps

30.04.2026: Teil 6: Persönlichkeitstests im HR-Management – 10 Praxistipps für Anwender und Einsteiger

14.05.2026: Teil 7: New Work II Arbeitsmotivation, Arbeitszufriedenheit und Commitment: Praxistipps zur Messung und Gestaltung

28.05.2026: Teil 8: Qualitätsstandards, Normen und Gesetze in der Eignungsdiagnostik: Praxistipps für hochwertige und sichere Beurteilungen

11.06.2026: Teil 9: Leistungsfähigkeit und Intelligenz mit psychometrischen Tests messen: Praxistipps für HR-Professionals

25.06.2026: Teil 10: Psychische Arbeitsbelastungen und Gefährdungsbeurteilung: Praxistipps

09.07.2026: Teil 11: Psychische Beanspruchung, Stress und Burnout messen und vermeiden: Praxistipps

23.07.2026: Teil 12: – Thema und Titel folgen –

Hinweise: Geringe Änderungen in Bezug auf Thema, Titel und Reihenfolge möglich. Die Termine wurden aus zeitlichen Gründen angepasst.

Tipp: Sie möchten keinen Beitrag verpassen und bei Publikation des Artikels informiert werden? Dann vernetzen Sie sich mit Stefan Klemens auf LinkedIn oder besser: Senden Sie ihm eine Nachricht per Online-Formular oder eine E-Mail.

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Event Veranstaltung

Startup Woche Düsseldorf plus Future Tech Fest 2025: Bist Du auch dabei?

Lieber Gast,

noch 20 Tage sind es bis zur STARTUP WEEK DUS 2025, so der diesjährige Brandname, im September. Und meine Frage: Bist Du auch dabei? Denn ein Besuch lohnt wieder einmal und noch mehr: Denn das Future Tech Fest (früher: Digital Demo Day) findet auch statt. Hier mein kurzer Überblick.

Auch dieses Jahr treffen sich zur Startup Woche Düsseldorf vom 8. bis zum 12.09.2025 in der NRW-Landeshauptstadt wieder Unternehmensgründer, Investoren und Vertreter von kleinen bis großen Unternehmen und Institutionen.

Organisiert vom Wirtschaftsförderungsamt der Stadt und unterstützt von zehn Partnern (u.a. ERGO, Heuking, Infosys, NRW.Bank, REWE, Stadtsparkasse Düsseldorf) dreht sich das Event mit über 70 Veranstaltungen und das kooperierende Future Tech Fest um:

  • Innovationen, neue Technologien und Digitalisierung
  • Inspirationen, Wissensaustausch und Lernen
  • Vernetzung und Kooperation

Ich nahm in den letzten Jahren an beiden Events teil und fand sie sehr bereichernd – einen Rückblick für 2024 schrieb ich für den Newsblog von Schorberg Analytics.

Neue Inhalte, Personen und Ausrichter gibt es nicht nur zu innovativen Konzepten, sondern auch zu klassischen Themen für Unternehmensgründer wie Business Development, Finanzierung und Recht, Marketing und Vertrieb oder Führung und Human Resource Management. Und: Nicht nur der Termin ist neu, der früher im Juni lag, sondern auch das auffällige Design zum 10. Jubiläum der Startup Woche Düsseldorf (mehr).

Doch was gibt es dieses Jahr? Hier einige Tipps aus dem umfangreichem Programm für jeden Wochentag:

1. Montag: Besuche zum Beispiel bei einer Tour das Innovation Lab von Infosys oder die Boss Battle – oh, Streitgespräche kommen wieder in Mode: weiter so!

2. Dienstag: Lerne mit „Objectives & Key Results (OKRs)“ und Deinen Stärken zu führen (inkl. Assessment; Stichwort: Positive Leadership); Und erhole Dich abends bei der Pitch Party @ ERGO bei leckerem Essen, süffigen Getränken und spannenden Gesprächen.

3. Mittwoch: Starte den Tag entspannt mit Tai Chi im Hofgarten mit Simone von Tai Chi im Park, entdecke danach finanzielle Förderprogramme sowie den Biotech & Life Sciences Markt – und besuche zum Ausklang die Day One Venture Night oder die French Tech Awards in der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf. Salut et santé!

4. Donnerstag gibt es das Future Tech Fest mit: Keynotes von Joey Kelly, Tina Müller (CEO Weleda, früher Douglas), Ranga Yogeshwar, Sebastian Dettmers (CEO Stepstone) sowie vielen weiteren Keynote und anderen Rednern; 4 Bühnen; mehr als 300 nationalen und internationalen Tech Startups; 60 Pitch Battles. Und rund 5.000 Besuchern. Doch schau Dir die Agenda selbst an – oder einen meiner nächsten Artikel für einen Überblick (Tipp: Aktuelle Infos von mir stets auch über LinkedIn).

Foto: Yuri_Arcurs / iStock; Foto Stefan Klemens oben links: privat

5. Freitag: Erstelle morgens KI-Agenten für Dein Unternehmen – und surfe mit auf der aktuellen KI-Welle); lerne nachmittags bei mir, wie das digitale Assessment Dein HRM verbessert, und wie wir Führungsstile objektiv, zuverlässig und valide messen. Was nicht nur viele Beteiligten freut, sondern auch Geld, Zeit und Nerven schont. Mehr zu diese Termin mit Option zum Buchen auf der Website der Startup Week Dus 2025 unter diesem Link.

Also, vielleicht sehen wir uns bei einem der genannten Events persönlich? Ich würde mich freuen! Kontaktiere mich einfach für ein Treffen über LinkedIn, E-Mail, WhatsApp Business oder telefonisch.

Alles Gute bis dahin!

Herzliche Grüße, Stefan Klemens

PS: Hier noch einmal alle Links

Startup Week Dus 2025
https://startupweek-dus.com

Future Tech Fest 2025
https://www.futuretechfest.de

Mein Rückblick zur Startup Woche Düsseldorf 2024
https://www.schorberg.de/startup-woche-duesseldorf-2024-rueckblick/

Simone Pohlandt: Tai Chi im Park & Heine-Führungen
https://www.tai-chi-im-park.de
https://www.heinrich-heine-tours.de

Stefan Klemens: Digitales Assessment, People Analytics & KI im HRM
https://www.schorberg.de
https://www.digitalassessment.de

Digitales Assessment im HRM: Führung von Mitarbeitern – Stefan Klemens auf der Startup Week Dus 2025
https://startupweek-dus.com/de/event/digitales-assessment-im-human-resource-management-fuhrung-von-mitarbeitern

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Qualitätsstandards Veranstaltung

Besuch im Astronautenzentrum der ESA in Köln

Lieber Gast!

Warum war ich im Europäischen Astronautenzentrum der ESA in Köln? Eine erste Antwort: Weil sich mir die Gelegenheit bot! Es gab noch zwei andere Gründe, doch der Reihe nach:

Am Freitag, 16. Mai 2025, besuchte ich die European Space Agency (ESA) in Köln; Genauer: Das Europäische Astronautenzentrum – Zusammen mit rund 30 anderen Teilnehmern dieser von der Europa-Union Deutschland e.V. Haan und der VHS Hilden-Haan organisierten Exkursion.

Wie viele Menschen fasziniert mich der Weltraum seit jungen Jahren – und seit zirka 2010 erleben wir einen neuen Aufbruch ins All: Große und kleine private Unternehmen bauen Raumschiffe, Satelliten und wichtige Bauteile für Raketen.

Galerie 1: Das Europäische Astronautenzentrum: Eingang und Eindrücke aus der Empfangshalle. Fotos: Stefan Klemens

Und die NASA betreibt zusammen mit der ESA im Artemis-Programm die nächste Mondlandung: Nächstes Jahr ist bereits die bemannte Mondumrundung angesetzt, danach folgt mit neuer Crew das Betreten unseres lunaren Nachbarn – auch ein Deutscher (Maurer oder Gerst) soll laut dem Leiter unserer Führung dabei sein.

Neben meiner Begeisterung gibt es jedoch auch berufliche Gründe für meinen Besuch: Die Auswahl und das Training von Astronauten u.a. mit digitalem Assessments. Die letzte Bewerberrunde der ESA fand 2021 bis 2022 statt: Von rund 22.500 Bewerbern blieben am Ende 17 Personen als Berufs- oder Reserveastronauten übrig.

Galerie 2: Die neue „Luna-Halle“ (LUNA-Analog Facility) gegenüber des Astronautenzentrums in Köln – Am 25. September 2024 offiziell eröffnet, dient sie dem Training von Astronauten und Robotern für Mondmissionen sowie der Entwicklung von Technologien hierfür. Fotos: Stefan Klemens

Die Auswahl von Astronauten, wie auch von Piloten, Fluglotsen oder anderen Positionen in kritischen Bereichen, ist ein schönes Beispiel für einen sorgfältig geplanten und qualitativ hochwertigen beruflichen Beurteilungsprozess – wie ihn die z.B. die DIN 33430 beschreibt.

Bei der ESA gab es nach der Dokumentenanalyse fünf weitere Stufen zur Beurteilung der anforderungsbezogenen fachlichen, körperlichen und psychologischen Merkmale, wie: kognitive, technische und persönlich-soziale Kompetenzen sowie die motorische Koordination. Ein wichtiges Verfahren hierbei: Psychometrische Tests, die am Computer durchgeführt wurden (neben vor allem Interviews, medizinischen Untersuchungen, Assessment Center mit Einzel- und Gruppenübungen.

Galerie 3: Weiter Fotos vom Astronautenzentrum: Unten das europäische Columbus-Modul der ISS (Maßstab 1:1); Oben: Tauchbecken zur Simulation und Übung von Schwerelosigkeit, Panel zum Mieten eines Raumes, Gruppenfoto vom Basistraining 2023-2024 im Kurs zum menschlichen Verhalten und Leistung. Fotos: Stefan Klemens

Ich hatte mich bereits über den Auswahlprozess der ESA informiert, doch der Tour-Guide berichtete uns aus erster Hand mit vielen Details. Auch interessant: Eine Teilnehmerin hatte sich sogar beworben.

Wer mehr über die Astronautenauswahl und die berufliche Eignungsbeurteilung bei „normalen“ Berufen mit deutlich weniger Bewerbern wissen möchte: Ein Artikel von mir ist in Arbeit und wird bald publiziert (Ein Hinweis folgt in diesem Newsblog sowie auf meinem LinkedIn-Profil.

Und wer mehr über das digitale Assessment mit psychometrischen Verfahren für (a) die verbesserte Auswahl, Entwicklung oder Beratung von Fach- und Führungskräften, oder (b) zu einer psychologischen Analyse von Arbeits- und Organisationsmerkmalen in seiner Branche und seinem Unternehmen erfahren möchte: Termin für ein Online-Gespräch telefonisch oder schriftlich vereinbaren.

Für HR-Dienstleister wie Personalberater habe ich ein besonderes Angebot zum digitalem Assessment – Damit diese wie große Mitbewerber in herausfordernden Zeiten auch dieses Verfahren einfach, schnell und mit überschaubaren Investitionen nutzen können, um datenbasierter zu entscheiden: Bitte PDF anfordern! Kontakt

Einen schönen + produktiven (falls kein Brückentag) Freitagwünsche ich Dir!

Herzliche Grüße, Stefan Klemens

PS: Diesen Artikel gibt es auch als Post auf LinkedIn –zusammen mit einer Reihe weiterer interessanter und aktueller Posts, z.B. spannende Termine. Schau´ doch mal vorbei: Ich würde mich freuen!

Und: Dir gefällt mein Beitrag? Dann like ihn doch dort – oder besser: Schreib‘ doch ein paar nette Worte als Kommentar. Danke! Und: Vernetzen = Informiert und im Austausch bleiben. 🙂 💁‍♂️ 🌳

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Veranstaltung

Vortrag und Diskussion: Frauen in Führungspositionen

Morgen Abend, Donnerstag, den 22. Mai 2025, von 18.30 bis 21 Uhr, findet wieder ein tolles Event der lokalen Business Professional Woman (BPW Düsseldorf e. V.) statt: Dr. Charlotte Beissel spricht und diskutiert mit den Teilnehmerinnen zum Thema »Frauen in Führungspositionen«.

Sie ist Mitglied des Vorstands, Arbeitsdirektorin und ebenfalls verantwortlich für den Bereich IT sowie weiterer Bereiche bei der Stadtwerke Düsseldorf AG.

Ort: Stadtwerke Düsseldorf, Höher Weg 100, 40233 Düsseldorf. Noch sind einige wenige Plätze: https://www.eventbrite.de/e/ladies-night-stadtwerke-frauen-in-fuhrungspositionen-tickets-1305754810789

Vielen Dank an Birgit Winter und ihr Team vom BPW Düsseldorf für die Organisation dieses und einer Reihe weiterer spannender Events zu Themen wie Leadership, Geopolitik und Assessment, die ich besuchen konnte.

Mein Tipp: Blick auf die Eventbrite-Webseite des Vereins für kommende Events wie Generative KI oder Souveränität und Stimme – online oder wieder im Wirtschaftsclub Düsseldorf; oder für Informationen direkt Birgit kontaktieren. Hinweis: Links am Ende.

Ich bin morgen auch mit einer starken Frau dabei: Simone Pohlandt, die nicht nur Heine-Führungen für Gruppen anbietet (neues Buch zur Kindheit des Dichters kurz vor der Veröffentlichung), sondern vor allem als professionelle Tai Chi Chuan Trainerin in Düsseldorf arbeitet – Und hierzu Einzelunterricht (bis hin zur Schwert- sowie Säbelform) für Führungs- und Fachkräfte als auch Kurse für Unternehmen (u.a. ERGO) durchführt.

Vielleicht sehen wir uns? Ich würde mich freuen!

Herzliche Grüße, Stefan Klemens

Weiterführende Informationen

Business Professional Women Düsseldorf (BPW Düsseldorf e.V.
https://www.eventbrite.de/o/bpw-dusseldorf-business-professional-women-27376740045
https://www.bpw-duesseldorf.de

Stadtwerke Düsseldorf und Dr. Charlotte Beissel
https://www.swd-ag.de
https://www.swd-ag.de/ueber-uns/
https://top-magazin-duesseldorf.de/2022/12/26/ich-bin-immer-die-extrameile-gegangen/

Simone Pohlandt
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Messung Veranstaltung

150 Jahre Meterkonvention am 20. Mai 2025

Heute feiern wir den 150. Tag der Meterkonvention: Der Vertrag vom 20. Mai 1875 zwischen 17 Staaten in Paris, der die Maßeinheiten Meter und Kilogramm vereinbarte – und den Grundstein der heutigen festgelegten, sieben Internationalen Einheiten (SI-Einheiten) für physikalische Größten legte, die unser Leben bestimmen.

Ohne Messung kein Leben!

Lieber Gast,

heute schon gemessen? Oder vielleicht eher: Messen lassen? Obwohl fast jeder von uns fast jeden Augenblick die Ergebnisse von Messungen nutzt, denken wir oft wenig darüber nach. Denn es geschieht meist automatisch – und nur bei Fehlern, falschen Messungen oder Anpassungen (z.B. Uhren umstellen für Sommer- und Winterzeit) horchen wir auf.

Doch die Uhr an Deinem Handgelenkt, das Handy in der Tasche, die Temperaturanzeige oder die Fahrzeuge, die wir nutzen – um nur wenige Beispiele zu nennen – beruhen auf physikalischen Konventionen, Einheiten, Erkenntnissen, Experimenten, Theorien, Gedanken und Ideen.

Meter, Kilogramm, Sekunde, Ampere, Kelvin, Mol und Candela: Mit diesen SI-Einheiten wissen wir beispielswiese, wie schnell und weit wir mit dem Auto fahren, wie viel Uhr und wie warm es gerade ist, und wie stark der Strom unserer Lampe fließt. Ohne die Entwicklung der Messung durch unsere Vorfahren, ihrer theoretischen Grundlagen und praktischen Messinstrumenten, hätten wir heute kein Internet und keinen Strom, kämen nur zur Fuß zur Arbeit und einfaches Grillen mit Stock über dem Feuer oder Kochen mit dem Kohleofen wäre immer noch unsere einzige Garmethoden.

Und wenn wir es biologisch und von unserem Gehirn und Körper betrachten: Auch hier spielt die Messung eine zentrale Rolle. Unser Körper hat Sensoren und Rezeptoren, um z.B. Berührung, Druck, Hitze oder Schmerz wahrzunehmen, und um die Konzentration bestimmter Hormone zu messen. Zellen feuern, wenn bestimmte Aktionspotenziale erreicht sind und leiten so Informationen weiter. Das Gehirn agiert und reagiert mit elektrischen Impulsen über seine Nervenbahnen, um Muskeln zu bewegen. Ohne körpereigene Messungen wären wir tot.

Poster zum Weltmesstag 2025: Links die offizielle Version und rechts die deutsche Fassung. Quelle: World Metrology Day; Urheber: BIPM, PTB. Mehr zum 150. Jahrestag der Meterkonvention inklusive Link zum Video der Feier aus Paris unten.

Die Meterkonvention

Und mancher mag beim Begriff »Meterkonvention« sich an den Physikunterricht in der Schule erinnern und vielleicht fällt Dir dann auch ein, worum es 1875 in Paris ging:

Denn ein Jahrhundertereignis des Messens war die Unterzeichnung der Meterkonvention am 20. Mai 1875 in Paris: 17 Staaten vereinbarten in diesem Vertrag das metrische System zu fördern; und sie legte nicht nur den Grundstein für die Maßeinheiten Meter und Kilogramm, sondern auch für folgende Einheiten und das SI-System von 1960 für physikalische Größen.

Auf diesen und weitere Maßen und Messgeräten, der sich daraus entwickelten Wissenschaft vom Messen, der Metrologie, basieren auch die Erfolge der Chemie, Biologie und Medizin, der Technik und Informatik, des Maschinenbaus und der Architektur – also der Fortschritt unserer gesamten Zivilisation und Kultur: Das Leben, das wir heute kennen und führen!

Messung als Grundlage für Fortschritt und Innovation

Die genaue Messung mit akkuraten Instrumenten auf Basis schlauer Überlegungen und handwerklichen Geschicks bei der Konstruktion und Verbesserung von Messgeräten ist somit entscheidend für Qualität, Innovation und bestmögliche Entscheidungen! Und: Je mehr Menschen dies tun, desto mehr profitieren alle davon – wie die Folgen der Meterkonvention und einheitlicher Standards bzw. Normen, z.B. für technische, medizinische und organisatorische Produkte, Dienstleistungen und Prozesse, uns vor Augen führen – oder oft diese Errungenschaften kaum mehr bemerken, und uns meist erst bei Reisen in andere Länder diese Unterschiede auffallen (z.B. Stromstecker, Fahrenheit statt Celsius, Gallone statt Liter).

Qualitätsstandards und Normen, die von nationalen und internationalen Institutionen und Vereinen herausgegeben werden, wie dem Deutschen Institut für Normung e. V. in Berling und der International Organization for Standarization (ISO) in Genf.

Psychometrie: Messung in der Psychologie

Auch die Messung psychologischer Merkmale entspringt diesem empirisch-naturwissenschaftlichem Vorgehen: Aus der Psychophysik entstand die experimentelle Psychologie mit ihren psychologischen Labore (die Geburtsstunde der Psychologie als Wissenschaftsfach), die Psychometrie und die psychologische Diagnostik – und aus dieser wiederum die Eignungsdiagnostik (engl.: Professional Assessment) sowie die Normen DIN 33430 und ISO 10667, über die ich kürzlich anlässlich der Kanzler- und Papstwahl Anfang Mai 2025 in diesem Artikel schrieb.

150 Jahre Meterkonvention am 20. Mai 2025

Dieses Jahr jährt sich die Unterzeichnung des Vertrags von Paris zum 150. Male: Aus diesem Anlass gibt es eine Feier im Rahmen eines Symposiums der UNECSCO in Paris, welches auch per Live-Stream auf YouTube übertragen wird und danach auch als Video zur Verfügung stehen wird:

Video vom Livestream der Feier zum 150. Jahrestag der Meterkonvention bei der UNESCO in Paris: Symposium mit Rednern, Diskussionen und musikalischen Pausen. Dauer: 7:34 Stunden.

Das Motto des Weltmesstages dieses Jahr zum seinem runden Geburtstag lautet passend zur Bedeutung der Meterkonvetion und des Messens allgmein: Measurements for all times, for all people. Weiter Informationen zum »World Metrology Day« gibt es auf dieser Website sowie nachfolgend unter einigen Links.

Fazit

Wie ich bereits 2024 und 2023 zum Weltmesstag schrieb, gibt es daher heute viele gute Gründe zum Feiern: Stoßen wir an auf die Zukunft, viele tolle Messungen und neue Entdeckungen, Innovationen und Fortschritte, die sie uns in vielen Lebensbereichen und Arbeitswelten bringen! Und das tolle: Jeder kann teilnehmen. Jeder kann messen. Jeder kann etwas tun: Wenn man will und versucht, mehr experimentiert als theoretisiert; seine Ideen und Gedanken an der Wirklichkeit mit guten Maßeinheiten und Instrumenten prüft!

Herzliche Grüße, Stefan Klemens

Weiterführende Informationen

Nachfolgend habe ich eine Reihe von weiterführenden Informationen rund um die Themen Meterkonvention und Messung zusammengestellt:

Weltmesstag: 150 Jahre Meterkonvention

Telepolis: Die Evolution des Messens, 29.05.2025
https://www.telepolis.de/features/Vom-Weizenkorn-zur-Planck-Konstante-Die-Evolution-des-Messens-10358235.html

SWI Swissinfo.ch: Seit 150 Jahren misst die Schweiz in Metern, 20.05.2025
https://www.swissinfo.ch/ger/seit-150-jahren-misst-die-schweiz-in-metern/89348855

scinexx.de: Happy Birthday: 150 Jahre Meterkonvention, 20.05.2025
https://www.scinexx.de/news/physik/happy-birthday-150-jahre-meterkonvention

Symposium der UNESCO

UNESCO: World Metrology Day Symposium 2025, 20. bis 22.05.2025
https://www.unesco.org/en/days/metrology
https://www.unesco.org/en/articles/world-metrology-day-2025
Live Stream:
https://webcast.unesco.org/events/2025-05-WMD

The BIPM: 150 Jahre Meterkonvention
https://www.bipm.org/en/bipm-anniversary
https://www.youtube.com/watch?v=S8ThWwTKYD8&list=PL-vj-3_a7wTB6dJbOVbohAsFqrmswdiet (Opening Video)
https://www.youtube.com/watch?v=QlEw8inHuA8&list=PL-vj-3_a7wTB6dJbOVbohAsFqrmswdiet (BIPM Director Martin Milton)

Physikalische-Technische Bundesanstalt (Nationales Metrologie Institut)
https://www.ptb.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Physikalisch-Technische_Bundesanstalt

Weltmesstag

Tag des Messens, Metrology Day: 20. Mai
https://www.worldmetrologyday.org
https://de.wikipedia.org/wiki/Tag_des_Messens

Meterkonvention
https://de.wikipedia.org/wiki/Meterkonvention

Stefan Klemens: Newsblog-Artikel zum Weltmesstag 2024 und 2023
https://www.schorberg.de/20-mai-2024-hast-du-gestern-auch-den-weltmesstag-world-metrology-day-gefeiert/
https://www.schorberg.de/weltmesstag-am-20-mai-2023

The BIPM: Internationales Büro für Maße und Gewichte, Paris (Bureau International des Poids et Mesures)
https://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_B%C3%BCro_f%C3%BCr_Ma%C3%9F_und_Gewicht
https://www.bipm.org
https://www.youtube.com/thebipm

Messung, Einheiten, Größen

Metrologie (Wissenschaft vom Messen)
https://de.wikipedia.org/wiki/Metrologie
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Metrologie

Internationales Einheitensystem (SI-Einheiten)
https://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Einheitensystem

Angloamerikanisches Einheitensystem
https://de.wikipedia.org/wiki/Angloamerikanisches_Ma%C3%9Fsystem

Imperiales Einheitensystem
https://de.wikipedia.org/wiki/Imperiales_Einheitensystem

Geschichte von Maßen und Gewichten
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte

Liste physikalischer Größen
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_physikalischer_Gr%C3%B6%C3%9Fen

Internationales Größensystem (ISQ)
https://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Gr%C3%B6%C3%9Fensystem

Internationale Einheit (Medizin, Keine SI-Einheiten!)
https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Einheit

Willkürliche Einheit (relative Einheit; Beispiel: Internationale Einheit der Medizin)
https://de.wikipedia.org/wiki/Willk%C3%BCrliche_Einheit

Psychometrie: Messung in der Psychologie

https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/psychometrie
https://de.wikipedia.org/wiki/Psychometrie
https://en.wikipedia.org/wiki/Psychometrics

https://link.springer.com/referenceworkentry/10.1007/978-981-99-6000-2_500-1
https://www.psychometricsociety.org/what-psychometrics
https://www.researchgate.net/publication/304183842_Psychometrics

Qualitätsstandards DIN 33430 und ISO 10667

DIN 33430: Anforderungen an berufsbezogene Eignungsdiagnostik
https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/din-33430
https://de.wikipedia.org/wiki/DIN_33430
https://www.dinmedia.de/de/norm/din-33430/254909784

ISO 10667: Assessment service delivery – Procedures and methods to assess people in work and organizational settings (Part 1: Requirements for the client; Part 2: Requirements for service providers)
https://www.dinmedia.de/de/norm/iso-10667-1/332330620
https://de.wikipedia.org/wiki/DIN_33430#ISO_10667
https://www.iso.org/standard/74716.html
https://www.iso.org/standard/74717.html

Digitales Assessment von Anforderungen und Kompetenzen in der Arbeit und in Organisationen

https://www.digitalassessment.de/messung
https://www.digitalassessment.de/psychologische-merkmale

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Nachrichten Qualitätsstandards

Personenauswahl 2025: Kanzler, Papst und Qualität

Zur Auswahl von Top-Führungskräften in Politik und Religion: Wie Anfang Mai 2025 Friedrich Merz Bundeskanzler und Robert Francis Prevost zu Papst Leo XIV wurden – und wie das Grundgesetz und Kirchenrecht als Qualitätsstandards den Auswahlprozess sichern. Auch für die Personenauswahl in Unternehmen und Verwaltungen gibt es eine solche Qualitätsstandard: die DIN 33430 für berufsbezogene Eignungsbeurteilungen.

+++ Update vom 21.05.2025: Am Sonntag war Herr Merz in Rom bei der Amtseinführung des Papstes und hat ihm nun wirklich die Hand gedrückt. Was fällt beim realen Foto sofort auf, was die Generative KI (hier: ChatGPTs Bildtool) nicht „wusste“ und daher nicht ins Bild einbaute: Der deutliche Unterschied in der Körpergröße zwischen Friedrich Merz und Leo 14.! Und: Die fehlende Brille beim Bundeskanzler sowie bei genauerem Hinsehen: Die Nase des Pontifex ist deutlich anders. Hier der Fotobeleg auf der Website der Bundesregierung. +++

Berlin: Viel Rauch um Nichts?

Da rauchte es letzte Woche gewaltig: Nicht nur aus einem extra aufgestellten Karminrohr in Rom, sondern auch aus einer Reihe von Köpfen in Berlin. Nun, ich möchte dies Ereignisse dieses Dienstages gar nicht weiter vertiefen, denn Dank der Qualitätsstandards für die Wahl des Bundeskanzlers der BRD (bestimmte Artikel des Grundgesetz) war der Ablauf für eine erneute Wahl klar geregelt – der Aufschrei über diese Premiere also umsonst?!

Nun, das wird sich im Laufe der Legislaturperiode zeigen, doch fest stand: Der Kandidat von CDU/CSU und SPD konnte 18 der Koalitionsabgeordneten nicht von sich überzeugen, denn diese stimmten in der ersten Wahl nicht für Herrn Merz. Wer und warum, bleibt Spekulation! Und mögliche Hypothesen zu den Gründen lassen sich zwar formulielren, doch ohne vorhandene Daten nicht überprüfen. Also: Ruhen lassen und zehn Jahre warten. Denn vielleicht werden sich 2035 oder später mal einige der Abweichler offenbaren bzw. moderner: Outen. Stoff für ein Buchkapitel allemal.

Rom: Schwarzer oder Weißer Rauch?

Anders die Situation in der ewigen Stadt: Auch hier gab es genaue – und deutlich ältere, nämlich: jahrtausende alte
– Regeln für den Ablauf der Wahl des Pontifex, und die gewohnten, mehrmaligen Wahlgänge (wofür man sich gleich mehrere Tag Zeit nehmen wollte); doch sonst war die Wahl des Papstes geheimer und fand sprichwörtlich hinter verschlossenen Türen ab, als die Live-Übertragung der Wahl des Bundeskanzlers letzten Dienstag aus dem Bundestag.

Schwarzer Rauch, der signalisierte, dass wieder kein Kardinal die notwendige Mehrheit als Papst erreicht hatte, sind die rund 1,4 Mrd. Mitglieder der religiösen Gemeinschaft und Beobachter daher gewohnt – bei Merzens Wahl hingegen dachten wohl viele Abgeordneten und Beobachter gar nicht an einen zweiten Wahlgang; doch warum auch? Hatte doch seit 1949 immer schon im ersten Wahlgang und bei Dauer-Kanzlerin Merkel auch geklappt!

Erst Bundeskanzler Nr. 10, doch Pabst Nr. 267!

Doch der Deutsche Bundestag und das Grundgesetz sind natürlich deutlich jünger als die in Latein niedergeschriebene Regeln des Kirchenrechts für das Konklave als Wahlgremium sowie für die Kurie als Regierung und Verwaltung der Vatikanstadt (Hinweis nebenbei für Wissbegierige: der kleinste Zwergstaat weltweit vor Monaco; etwas größer: San Marino in Italien).

Sichtbar werden die Unterschiede in den beiden Wahlen auch daran: Hier in Deutschland die Wahl des 10. Bundeskanzlers für rund 85 Millionen Menschen – dort die Wahl des 267. (!) Bischofs von Rom, der als Papst weltweit eine Organisation mit mehr als 1.400 Millionen Mitgliedern leitet. Für Schlaumeier: Und nein, die rund 80 Jahre mehr bei Berücksichtigung des Reichskanzlers ab 1871 in Deutschland und dessen häufigeren mehrmaligen Wahlgängen machen die fast 2.000 Jahre Erfahrung der ältesten Institution von Menschen in solchen Dingen nicht wirklich geschichtlich vergleichbar. Doch im Prozedere natürlich schon eher.

Standards, Anforderungen und Kompetenzen für Aus-Wahlen

Was haben diese Wahl bzw. Auswahl des Kanzlers und des römisch-katholischen Kirchenoberhaupts mit Wirtschaft, Unternehmen und Verwaltungen und der dortigen Auswahl von Führungskräften und Mitarbeitern zu tun? Was mit dem Human Ressource Management (HRM) oder neuerdings: dem People & Culture Bereich einer Organisation? Einiges!

Denn ob Kanzler- oder Papstkandidaten: Es gibt einige Anforderungen an deren Eignung, mehr oder weniger ausdrücklich und öffentlich formuliert von den Beurteilern; und: Aus-Wähler wie Abgeordnete oder Kardinäle, die seinerseits bestimmten formalen Anforderungen und Qualifikationen unterliegen seitens der Beurteiler, wie Mitgliedschaft im Deutschen Bundestages oder des Konklaves.

Doch die Anforderungsprofile für beide Spitzenpositionen sind bis auf wenige Punkte (Musskriterien bzw. Voraussetzungen wie über 18 Jahre alt und Deutscher bzw. unter 80 Jahre alt) weder schriftlich noch einheitlich festgelegt, und manchmal auch widersprüchlich (je nach Meinung des Auswählers) – wenn gleich dies ist auch manchmal oder häufig (leider fehlen mir dazu genaue Zahlen) in Unternehmen und im Recruiting der Fall ist, wenn Anforderungsprofile nicht oder nicht ausreichend klar und anforderungsbezogen vor der Kandidatensuche erstellt werden.

Papabilität und Kanzlerkompetenz?

Im Vorfeld der Papstwahl gab es einige Stimmen aus der Kirche und Fachjournalisten zu einer Reihe von Kardinälen, die als pababil (papstwürdig) galten – und die hierzu einige Eigenschaften aufzählten und Kriterien nannten, die mögliche Papstkandidaten erfüllen sollten.

Scholz oder Merz? Oder doch vielleicht Habeck? Zwar nicht juristisch, doch tatsächlich hatten wir Bürger bei der Bundestagswahl 2025 den Stift in der Hand, um mit unserem Kreuz auf dem Wahlschein zu bestimmen, wer Bundeskanzler wird. Denn die Kanzlerkandidaten standen fest, und auch wenn die Wahl von Merz im Bundestags zwar doch keine Formsache war (wie viele Beteiligte erstaunt oder erschreckt dann am 06. Mai 2025 erlebten), so stieg der „weiße Rauch“ für die CDU/CSU und seinen Vorsitzenden doch bereits am Abend des 23. Februars 2025 auf: Dem Tag der Bundestagswahl.

Kann Merz Kanzler?„. Diese Frage zur Eignung und den Kompetenzen in Bezug auf die Anforderungen an einen Bundeskanzler stellten im Vorfeld der Bundestagswahl einige Medienleute, viele Wähler und sicher manche Politiker – auch aus den Unionsparteien selbst (natürlich etwas früher bei der Wahl von Merz zum CDU-Vorsitzenden uns seine Kür als Kanzlerkandidat 2024). Besonders angesichts der Tatsache, dass der Sauerländer und Wirtschaftsmann bisher noch kein öffentlich-politisches Amt inne hatte, weder Minister, noch Ministerpräsident, noch Bürgermeister war. Auf der anderen Seite: Olaf Scholz mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Regierungschef, Finanz- und Arbeitsminister, Bürgermeister und Senator in Hamburg.

Doch offensichtlich glaubten 28,5 Prozent der Wahlberechtigten Deutschen, dass die CDU/CSU mit Friedrich Merz Kanzler kann – ein genau ausformuliertes Anforderungs- und Kompetenzprofil hin oder her.

Standards für Politik und Kirche: Grundgesetz und Kirchenrecht!

Und: Weder sind Kanzler und Kirchenoberhaupt gewöhnlichen Arbeitsstellen, noch sind Staat und Kirche ordinäre Organisationen oder Unternehmen; so dass die Auswahl und Entwicklung für diese Top-Führungspositionen in Politik und Religion natürlich und vielleicht auch notwendigerweise anders verlaufen müssen als in anderen Organisationen und der Wirtschaft.

Was Grundgesetz sowie das Kirchenrecht inkl. der Traditionen und Regeln der Kurie jedoch auf jeden Fall zeigen: Bewährte Qualitätsstandards sichern einen fairen und vergleichbaren Ablauf und geben die Instrumente für Wahl vor; sie geben beim Eintreten unerwarteter Ereignisse Sicherheit und liefern Regeln für erfolgreiches Handeln der Auswahl einer Person.

Qualitätsstandards für Personenbeurteilungen in Unternehmen und Verwaltungen?

Dies gilt auch für die Beurteilung der Anforderungen von Positionen und Kompetenzen von Menschen und
– und der darauf basierenden Auswahl oder Entwicklung von Mitarbeitern und Führungskräften; oder auch der Potenzialanalyse bei Personen, die ihren Arbeitgeber, Arbeitsplatz oder Beruf wechseln möchten oder müssen (z.B. im Zuge von Neuorientierung, Krankheit, Stellenabbau, Transfergesellschaft und einer Outplacement-Beratung).

Für einen solchen Prozess der beruflichen Eignungsbeurteilung gibt es bereits seit 2002 einen zentralen Qualitätsstandard in Deutschland: Die DIN 33430. Sie formuliert als Dienstleistungsnorm Anforderungen zur Qualität von Instrumente, zur Qualifikation der beteiligten Personen sowie dem Zusammenspiel und der Gestaltung von Prozessen. Die aktuelle Version von 2016 gab das DIN e.V. heraus; eine Neufassung ist derzeit in Arbeit.

Mit ihr und anderen, verwandten und speziellen internationalen und nationalen Qualitätsstandards (z.B. ISO 10667 sowie die entsprechenden Fassungen in Österreich und der Schweiz) können Führungskräfte und HR-Professionals aus Unternehmen und Verwaltungen und anderen Organisationen ihre bewerber- und mitarbeiterbezogenen Prozesse der Eignungs- und Kompetenzbeurteilung optimieren – und dadurch ihre Auswahl- oder Entwicklungsentscheidungen professionalisieren und verbessern!

Vergleichbar der Qualitätssicherung in vielen anderen Unternehmens- und Lebensbereichen, die durch Normen, gemeinsame Standards und ein einheitliches Verständnis erreicht werden – und somit Fehler, Missverständnisse, falsche Entscheidungen und somit deren erhebliche Kosten reduzieren.

Die DIN 33430

Daher: Ein Blick in die DIN 33430 werfen, sich an ihren Inhalten orientieren oder, um den größten Nutzen zu ziehen: ihre konsequente Anwendung. Diese empfiehlt sich jedem, der die Qualität der Beurteilungsprozesse von Anforderungen und Kompetenzen grundlegend verbessern möchte.

Auch sind manchmal gar keine großen Veränderungen der Beurteilungsprozesse notwendig (da z. B. vieles durch berufliche Erfahrungen bereits nach der Norm gemacht wird), und es reicht bereits die Optimierung vorhandener Verfahren wie Interviews – oder die Ergänzung mittels eines psychometrischen Tests für z.B. schwieriger zu ermittelnde fachliche oder überfachlicher Kompetenzen.

Bestmögliche Entscheidungen für oder gegen Personen!

Denn klar ist: Entscheidungen für eine Position und die Zukunft eines Menschen sollten auf bestmöglichen Verfahren, Daten und Ergebnissen beruhen – damit nicht nur die die notwendigen Leistungen erbracht, sondern auch Fehler (und ggf. kontraproduktives Verhalten) mit möglichen schweren Folgen für das Unternehmen, andere Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten vermieden werden.

Denn wer möchte z.B. einen Piloten oder einen Fluglotsen, einen Fahrer, einen Arzt, einen Finanz- oder Steuerberater, einen Fachinformatiker, Kundenberater oder Kaufmann, einen Ingenieur oder Techniker, einen Handwerker oder Mechaniker, einen Beamten oder Verwaltungsangestellten haben (um nur einige Berufsgruppen exemplarisch zu nennen), der die erforderlichen fachlichen und überfachlichen Anforderungen an eine erfolgreiche Tätigkeit nicht mitbringt – oder fehlende Kompetenzen im Zuge der Aus- oder Weiterbildung kaum oder nicht erlernen und verbessern kann? Und wahrscheinlich für einen andere Tätigkeit besser geeignet ist, dort aufblüht, leistungsbereit ist und sich wohlfühlt (auch ein solches Potenzial kann eine Analyse auf Basis der DIN 33430 natürlich entdecken!).

Besonders wichtige ist dies natürlich, wenn eine Person eine Führungskraft ist oder erstmals eine leitende Position anstrebt, in der es weniger um fachliche, als um management- und führungsbezogene, soziale und persönlichkeitsbezogene Kompetenzen – also noch mehr oder mehrheitlich um überfachliche Kompetenzen geht. Die Relevanz von Qualitätsstandards wie der DIN 33430 und damit verbundener Prozesse und Instrumente ist daher bei der Auswahl und Entwicklung von Führungskräften noch gewichtiger! (Hinweis: siehe hierzu die eigene Unterdisziplin Management-Diagnostik bzw. Diagnostik für Führungspositionen).

Eine bestmögliche Entscheidung, auch und gerade hinsichtlich von Positionen und Personen, basiert auf: Relevanten und guten Daten, die wir mit geeigneten Instrumenten und Verfahren sammeln und auswerten; Informationen, die wir aus diesen Daten herausziehen; Wissen und Erkenntnissen, die wir ableiten und anwenden, in unseren Entscheidungen, wenn wir einstellen, wenn wir fördern oder zu welchem Berufs- und Karriereweg wir raten.

Und auch: wohin, mit welcher Organisations- und Arbeitskultur, mit welchen Kompetenzen und „Future Skills“ wir unsere Organisationen steuern und entwickeln, um innovativ, wettbewerbsfähig und attraktiv zu bleiben – bei den schnell wachsenden und großen Herausforderungen, vor denen wir in Deutschland, unsere Institutionen, Unternehmen, unsere Führungskräfte und unsere Mitarbeiter stehen.

Qualität „Made in Germany“ brachte uns an die Weltspitze der Wirtschaft und sicherte über Jahrzehnte unseren Wohlstand, unsere Freiheit und unsere Demokratie: Qualität bei Produkten, Prozessen, Dienstleistungen erbracht und gesteuerte von weitsichtigen Unternehmern, guten Führungskräften und engagierten Mitarbeitern. Knüpfen wir daran an und legen los!

Wie anfangen? Wo starten? Mein Empfehlung:

  • DIN 33430 besorgen; eigene Prozesse und Instrumente mit Checklisten der DIN vergleichen;
  • Erfolg der eigenen Beurteilungsprozesse anhand von ausgewählten Kennzahlen vergleichen (wichtig: Blinde Flecken und Verzerrungen (biases) erkennen!;
  • Prozesse mit und ohne eines bewährten Instrumentes vergleichen (im Sinne eines A/B-Tests bzw. ein neues Verfahren anhand einer Gruppe testen);
  • Kosten-Nutzen-Analysen zu vorhandenen und alternativen Beurteilungsprozessen und -instrumenten durchführen, um Kennzahlen wie den Return on Investment (ROI) zu bestimmen.
  • Und ganz wichtig: Mit kleinen Veränderungen bei den dringlichsten Herausforderungen („Pain Points“) in Bezug auf den Beurteilungsprozess starten!

Beispielsweise können Sie sich fragen: wie die Interviews verbessert werden können; ob die Qualifizierung einer Person Sinn macht, und wenn ja: welche?; ob ein vorhandenes Testverfahren überprüft werden, oder, falls keines vorhanden ist, ob ein digitales Assessment hinzukommen soll; Oder grundsätzlicher: welche überfachlichen Kompetenzen benötigen wir für welche Positionen und Anforderungen überhaupt? Wie können wir diese am besten erfassen? Welche Instrumente taugen etwas, welche nicht? Was für Gütekriterien zur Bewertung dieser gibt es? Wie sollen Instrumente im Prozess am besten kombiniert werden?

Mein Fazit

Ob die Auswahl eines Politikers, eines Papstes, einer Führungskraft oder einer Fachkraft: Bewährte Regeln, Gesetze und Normen, kurz: Standards, die für alle Bewerber und Personen einer Organisation gelten, sichern die Qualität des Beurteilungsverfahrens, geben allen Beteiligten die notwendige Klarheit und schaffen so die Basis für bestmögliche Entscheidungen, Fairness und Akzeptanz des Prozesses und seiner Ergebnisse! Die DIN 33430 ist der Standard für berufsbezogene Eignungsbeurteilungen mit Verfahren wie Eignungsinterview, biographischer Fragebogen, Assessment-Center, Arbeitsproben, messtheoretisch fundierte Fragebögen und Tests – heute fast ausschließlich IT-unterstützt bzw. digital durchgeführt.

Wer einen solchen qualitätsgesteuerten Prozess auf Basis dieser DIN-Norm umsetzt, wird dann natürlich nach einer personenbezogenen Entscheidung nicht sagen „Habemus Papam!“, wie der französische Kardinalprotodiakon auf dem Balkon des Petersplatzes letzten Donnerstag (Nicht-Mitglieder der Kirche wie mich sagen: Habetis Papam!) – sondern froh und sicherer sein, einen passenden Menschen für eine bestimmte Position zu haben oder zu entwickeln. Und kann dann sagen: Habemus Oparium bzw. Habemus Administratorem! (Wir haben einen Mitarbeiter bzw. wir haben eine Führungskraft); was ich Dank des Internets herausfand, denn meine Lateinstunden in der Schule sind schon lange her.

Soweit mein Rückblick und mein Kommentar zu den beiden herausragenden Personenauswahlen der letzte Woche; wie erfolgreich die beide ausgewählten Kandidaten in den nächsten Jahren sein werden, wird, wie stets, die Zukunft zeigen. Ich bin gespannt!

Herzliche Grüße, Stefan Klemens

PS: Ausblick

In einer meiner nächsten Artikel werde ich über eine eher profanere, dafür professionellere Personenauswahl schreiben mit tausenden Bewerbern und einem sehr gut strukturieren Prozess mit Einsatz bewährter und valider Instrumenten schreiben, die den Anforderungen der DIN 3430 genügt: Zwar geht es hier auch himmlisch zu, doch die Aufgaben und Leistungen basieren auf Naturwissenschaft und Technik sowie hohen menschlichen Kompetenzen – wenn gleich göttliche Gefühle bei den ausgewählten Personen aufkommen können, angesichts der großen Distanz und der einmaligen Aussicht auf die „blaue Murmel“ (wie einer der ersten Mondfahrer danach seine Eindrücke schilderte).

Erraten, worum es geht? Genau: Es geht um die Auswahl von Astronauten bei der ESA und NASA. Und in diesem Zusammenhang freue ich mich besonders auf diesen Freitag: Denn dann bin ich mit einer Besuchergruppe aus Hilden und Haan (bei Düsseldorf) beim Europäischen Astronautenzentrum der ESA im Süden von Köln.

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Quellen und weiterführende Informationen

Zur Kanzlerwahl:

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_63.html

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_65.html

https://www.tagesschau.de/inland/kanzlerwahl-merz-100.html

https://parlamentjobs.de/bundeskanzler/#/

Zur Papstwahl:

Vatikanstadt – Wikipedia

https://www.katholisch.de/artikel/58631-das-personal-karussell-um-die-papabili-erreicht-eine-hohe-drehzahl

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/konklave-papst-wahl-latein-latinum-100.html

Beispielsweise der lateinische Satz: »Eligo in Summum Pontificem: So steht es auf dem Stimmzettel als Vordruck: Ich wähle zum Obersten Pontifex. Darunter schreibt jeder Kardinal den Namen seines Kandidaten.«

https://www.theology.de/themen/papstwahl.php

Hinweis zum Titelbild: Heute lese ich hinsichtlich meiner Beschäftigung mit und Anwendung von Künstlicher Intelligenz für die Arbeit und im HRM (vgl. das Titelbild diese Artikels), dass Papst Leo XIV. seinen Namen auch in Bezug auf KI gewählt hat – und das Thema laut folgendem Artikel zur Chefsache erklärt:

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/katholische-intelligenz-neuer-papst-erklärt-ki-zur-chefsache/ar-AA1ECcz6

Ich hoffe Friedrich Merz und Leo XIV. sowie ihre Anhänger nehmen mir den bildhaften Vorgriff auf ein zukünftiges Treffen nicht krumm. ChatGPT hat hier deutlich bessere Qualität geliefert als eine kostenfreie nutzbare Online-Version vom Modell Stable Diffusion: Die Ähnlichkeit der gezeigten Person mit dem Bundeskanzler war gering, während das Bild des ehemaligen Kardinal, mit bürgerlichen Namen Robert Francis Prevost, weitaus besser von diesem Tool kreiert wurde (Hinweis: Andere Versionen von Stable Diffusion bringen meist recht gute Ergebnisse.)

Zur DIN 33430: Anforderungen an berufsbezogene Eignungsdiagnostik:

https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/din-33430

https://de.wikipedia.org/wiki/DIN_33430

Psychologische Merkmale und digitales Assessment:

https://www.digitalassessment.de/psychologische-merkmale/